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Es ward vollbracht! Zwei Wochen Suriname, ein einmaliges Erlebnis neigt sich dem Ende entgegen. Als letztes Abenteuer stand nun die Rückreise an. Am Flughafen Zanderij begleiten uns noch Benny und seine Frau Nette bis wir in den Karakomben verschwanden. Drei Stunden Warten am Flughafen und 8,5 Stunden Flugzeit zurück nach Amsterdam. Das ist für uns längst keine Herausforderung mehr. Diese Zeit saßen wir locker auf einer Pobacke ab. Da war die anschließende Zugfahrt von Amsterdam nach Koblenz fast noch anstrengender. Fünf mal Umsteigen war geplant, daraus wurden aufgrund Reparaturarbeiten an den Bahngleisen sieben mal und unsere schweren Koffer mussten wir natürlich mit unseren eigenen Händen schleppen. Aber egal. In Koblenz folgte der achte Umsteigevorgang in die Autos unserer zahlreichen Abholer. Eine halbe Stunde später hatte uns der gute alte Hunsrück wieder. Tür auf, ab ins Bett. Seitdem liege ich schlafend in selbigem und werde irgendwann mal wieder aufstehen…. vielleicht.

Surinam 2009 – ein Ereignis und Erlebnis, dass wir sicher nie mehr vergessen werden und für immer in unseren Gedanken und Herzen haben werden.

Am Mittwoch, den 6. Mai 2009 kommen wir wieder zusammen um uns den fertigen Film von der Surinamereise img_0201anzuschauen. Wir treffen uns in der Oase um 19:30 Uhr. Alle die Lust oder Interesse haben sind herzlich eingeladen!

100_1210Für heute war shoppen angesagt: Die Frauen waren voller Erwartungen, die Männer auch. Allerdings werden die Erwartungen wohl gegensätzlicher Art gewesen sein: Die Frauen wollten durch die Läden bummeln und dies und das kaufen, die Männer hofften, dass dies möglichst schnell vorbei geht. Ich selbst ging mit gemischten Gefühlen in diesen Tag. Einkaufsbummeln ist ja ganz schön, aber wie war man bereit auf die unterschiedlichen Interessen Rücksicht zu nehmen?

100_1155So ging es dann um halb acht los nach Paramaribo. Auf der Hinfahrt gab ein eine kleine Panne: Unser Auto hatte auf einmal keinen Saft mehr. Beim Warten am Straßenrand haben wir wegen der für uns etwas unübersichtlichen Verkehrsverhältnissen beinahe einen Zusammenstoß zwischen uns und einem Mofafahrer herbeigeführt. Aber es verlief glücklicherweise alles noch glimpflich. Und nach kurzer Aufregung des Mofafahrers konnten wir wieder los.

100_1162Ich entschloss mich, Gaby und Aline zu folgen. Wir schlenderten der Straße entlang, in der sich die Einheimischen für ihre Reisen ins Binnenland mit dem dafür erforderlichen Bedarf eindeckten. Ich hätte auch gerne eine Hängematte für umgerechnet höchstens 20 € gekauft. Aber ich rief mir immer wieder in Erinnerung, dass ich sparen muss und hielt mich mit Einkäufen zurück. Ich genoss vielmehr die gesamte Atmosphäre in dieser Straße. Menschen aller Hautfarbe waren anzutreffen, in den Geschäften gab es Unmengen an Kleinigkeiten des täglichen Bedarfs aber auch an Stoffen und Souvenirs zu sehen.

100_1170100_1179Noch schöner war die Zeit in der Markthalle. Ich wollte so gerne die indischen Süßigkeiten mitnehmen, aber die Verkäuferin meinte, dass diese innerhalb eines Tages verzehrt werden müsste. So kaufte ich nur eine kleine Portion und schlendert ansonsten nur mit den beiden Frauen durch die Gänge und ließ alles auf mich Einwirken.

100_1192100_1197100_1198Dann trafen wir in der Stadt die andere Gruppe und konnten gemeinsam zu den parkenden Autos gehen. Wir fuhren zu Winston´s Schwiegervater und wurden dort wieder mit einem herrlichen Essen beköstigt. Es gab Pomm mit gebratenen Kochbananen, Bohnen, Salatgurke, Hähnchen und Reis. Und hinterher selbst gebackene Plätzchen.

Nach dem Essen ging es zurück nach Paramaribo, damit die Frauen und insbesondere Gaby ihr letztes Geld loswerden konnte. Diesmal stand Gold auf der Einkaufsliste.

Als wir auch das hinter uns hatten ging es zurück nach Hause, um uns vor dem Abschlussessen etwas frisch zu machen. Dann gab es noch große Aufregung: Gaby vermisste ihre Kamera. Es wurde nach Paramaribo in das Goldgeschäft telefoniert, weil sie dachte, dass die Kamera vielleicht dort vergessen wurde. Aber leider ohne Erfolg.

100_1243100_12291Um 19:30 Uhr ging es dann zum Abschiedsessen bei Karels Mutter in Lelydorp. Geladen war das Team, das uns nach Nazareth begleitet hat sowie die Ältesten der Gemeinde. Auch hier war das Essen wieder mit viel Liebe vorbereitet und schmeckte vorzüglich. Wir setzten uns in bunter Reihe und trotz Sprachschwierigkeiten gab es schnell gute Gespräche und es wurde viel gelacht. Unsere Freunde hatten über die Fahrt nach Galibi und Nasaleti bereits einen kleinen Film zusammengestellt, den sie uns zeigten. Es kam uns beim Anblick der Bilder gar nicht so vor, dass es erst letzte Woche war, dass wir diese Abenteuerfahrten gemacht haben. Mir wurde es etwas wehmütig ums Herz.

Und dann kam der Moment des Abschieds: Wir stellten uns im Kreis und die Gastgeber beteten für uns. Und dann wurden wir mit vielen freundlichen Worten und Umarmungen verabschiedet – mit einem Gastgeschenk: Eine Packung Erdnusssauce.

Wir saßen zu Hause noch ein paar Minuten zusammen dachten und sprachen ein bisschen über die vergangene Zeit, bevor jeder in sein Bett ging. Auch Gaby konnte beruhigt schlafen gehen: Die Kamera hatte sich wieder eingefunden.

dscf0238100_10171Heute haben wir unseren großen Auftritt beim YES-Camp. Fast pünktlich um halb acht fuhren wir los, um rechtzeitig da zu sein. Gaby und Christa haben mit Aline den Gebetsraum wundervoll vorbereitet.

Dann merkten wir, dass wir alleine den Vormittag gestaltet haben.

100_1025100_1036100_1037Es gab viele Gebetsanliegen und wir hatten Sorge, dass wir den Erwartungen der Besucher nicht gerecht werden können. Wir bildeten zwei Gebetsteams mit je zwei Teilnehmern. Wir fanden Leiter, die für uns die Übersetzungen machten. Für mich war es eine besondere Erfahrung, gemeinsam mit Christa für diese jungen Menschen zu beten.

Auch der Thronsaal wurde nach einiger Zeit des Zögerns genutzt.

Die von uns eingerichtete Klagemauer war voll mit persönlichen Notizen, für die wir Klebezettel bereitgelegt hatten..

Auch der Fußballworkshop mit Danny und Wolfgang war auch gut besucht und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren schnell für das Angebot zu begeistern.

Der Workshop für das Liederschreiben mit Winston hat sogar ein neues Lied kreiert..

100_1070Von Karel und ein Mitglied aus der Commewijner Gemeinde wurden wir mittags beköstigt. Es gab ein indisches Fischgericht mit Roti und Reis. Der Rest Fisch wurde für uns eingepackt.

100_11101Danach besuchten wir die Fischfabrik von Ryan, aus der Gemeinde von Nieuw Amsterdam. Wir haben dafür gebetet, dass er mit seiner Fabrik wirtschaftlichen Erfolg hat. Er will nach Möglichkeit über den Bedarf der umliegenden Gemeinden hinaus produzieren. Als ein kleines Geschenk gab er uns eine Tüte Trockenhaifisch mit.

Danach beteten wir für die Mutter von Ryan, die krank im Bett lag.

100_1126100_1140Von dort fuhren wir nach Lelydorp zurück, um uns auf den Abend vorzubereiten. Es gab wieder einen Abend-Gottesdienst mit tollen Lobpreisliedern und einer supertollen Stimmung unter den Menschen. Die YES-Praisband interpretierte auch das Lied, das Winston mit seinem Workshop entwickelt hatte. Auch wir hatten wieder unseren Auftritt mit Hosianna, unseren letzten auf dieser Reise.

Besonders auffällig war, dass viele Menschen sich besonders gut gekleidet haben. Und das trotz des Regens und der gesamten Situation auf dem Platz.

Winston hielt dann seine Predigt daüber wie es wäre, wenn er von Bill Gates adopiert worden wäre. Wäre er ein anderer Mensch geworden? Würde das viele Geld in freier machen, anerkannter?

Man spürte, dass die Predigt gut ankam. Direkt nach der Predigt gab es einen Aufruf, dass diejenigen, die ein Anliegen haben und für sich beten lassen wollen, nach vorne kommen sollten. Es waren so viele Menschen, dass Winston auch die deutsche Gruppe – also uns – aufforderte, dazu zu kommen um für diese Menschen zu beten.

Für mich war dies eine erneute Herausforderung: Plötzlich stand ich ganz allein bei einem jungen Mädchen. Vorsichtig legte ich meine Hand auf ihre Schulter und betete still für sie. Dann kam jemand von den Betreuerinnen und bot sich an, für mich zu übersetzen. Was tun? Mein Englisch ist reichlich bescheiden, insbesondere wenn es um Worte des Glaubens geht. Ich fragte tapfer danach, für welches Anliegen ich beten soll: Sie sagte, dass sie sich minderwertig fühlt, sich nicht geliebt fühlt. Auch von ihrem Vater fühlte sie sich nicht geliebt.

Dann versuchte ich englisch zu beten. Es klappte nicht. Dann betete ich einfach deutsch. Ich betete dass der Herr ihr zeigen soll, dass er jeden Menschen liebt, so wie er ist. Um dieses Thema fand ich immer neue Worte und ich spürte, wie sie anfing zu zittern. Die Betreuerin fing sie auf, als sie plötzlich zitternd zusammensackte. Wieder fühlte ich mich hilflos. Ich kniete neben sie, legte meine Hand auf ihre Stirn und betete weiter. Nach einiger Zeit beruhigte sie sich und konnte kurz danach wieder aufstehen. Ich war erleichtert und fragte mich, ob und was ich jetzt wohl bewirkt haben könnte. Sie hat garantiert kein Wort von dem verstanden, was ich gebetet habe.

Ich setzte mich wieder hin und versank im Gebet, um das Erlebte zu verarbeiten.

Die Gebete gingen noch eine Zeit lang weiter und gingen fließend in weiteren Lobpreis über. Kurz nach 22 Uhr wurden dann die Jugendlichen und Kinder ins Bett geschickt. Winston sang dann noch unser Hosianna-Lied auf ein Handy eines Mitglieds der YES-Praisband.

Mit der Abreise mussten wir uns danach doch noch etwas gedulden, da Winston noch mindestens 1000 bekannte Gesichter auf dem Weg zum Auto traf. Aber dann war es endlich soweit und wir fuhren zurück. Zu Hause angekommen sprachen  wir erst noch ein Gebet, um die erfahrenen Eindrücke an Gott abzugeben. Wir konnten durch unsere Gebete nur etwas anstoßen, alles Weitere liegt in den Händen des Herrn. Gegen Mitternacht war dann auch dieser Tag wieder zu Ende.

img_5833Heute sind wir wieder relativ früh los, da wir die Markthallen von Paramaribo erleben wollten.

Es gab dort Obst- und Gemüsearten, die ich noch nie gesehen hatte. Ich kaufte etwas Gurken ähnliches, was sich hinterher allerdings als Bittermelonen herausstellte. Da bin ich durch Gaby falsch beraten worden :-)

Winston kaufte einige exotische Leckereien für uns zum Probieren, die vorzüglich schmeckten.

100_0942100_0944Danach ging es zu einem Projekt der Kinderevangelisation. Die Leiterin Gloria singt in der Band um Benni und Winston mit. Das Projekt hat das Ziel, Kinder zum christlichen Glauben zu führen.

Angefangen hat Gloria mit einem Verleihdienst für Bücher und CDs.

Früher wurden ehrenamtliche Helfer für die Kinderevangelisation in den Privaträumen von Gloria außerhalb von Paramaribo ausgebildet. Heute geschieht dies in den Räumen in der Innenstadt. Auch Arbeitsmaterialien für diese Helfer werden hier erarbeitet und zur Verfügung gestellt.

Es gibt jetzt einen Bus, der für mehrwöchige Projekte auf Einladung in Gemeinden fährt und dort Aktivitäten und Geschichten rund um die Bibel vorführt und mit den Kindern spielt.

Sie erzählte die bewegende Geschichte, wie sie an die jetzigen Räumlichkeiten gekommen ist.

Es gab auch schon Anfragen aus einem weit entlegenen Dorf an der brasilianischen Grenze.

Sie erzählt auch die schöne Geschichte, wie es ihr gelungen ist, Zugang zu indischen Kindern zu finden.

Auch die Geschichte von einem katholischen Dorf, in dem es immer noch eine heidnische Opferstätte gab, in dem die Bewohner Geldopfergaben darbrachten.

Um das alles finanzieren zu können, gibt es auch für Studenten und Schüler die Möglichkeit, in ihren Einrichtungen die Kopierer zu nutzen.

100_0953100_0967Danach fuhren wir zu einem Heim für behinderte Menschen, überwiegend Kinder. Sie leiden unter Muskelschwund. Sie leben dort wie in einer Familie und bleiben in der Regel bis zum Tod. Wir überreichten kleine Geschenke.

100_0988Danach wurden wir wieder köstlich bei Gloria bewirtet.

Ich fuhr dann mit Roman, Wolfgang, Herbert zurück um wegen meiner Kopfschmerzen etwas zu schlafen.

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dscf0260Am Abend fuhren wir zum Eröffnungsgottesdienst des Yescamps (Youth Evangelisation Suriname). Nach dem Lobpreisteil haben wir die Veranstaltung verlassen und haben uns in unserer Unterkunft auf die Workshops des nächsten Tages vorbereitet.

100_0789Heute ist Paramaribo angesagt. Wir konnten in Ruhe frühstücken. Anschließend wurden zwei Autos zur Verfügung gestellte. Allerdings begann unsere Tour mit der üblichen Panne. Ein Reifen eines Fahrzeugs war beschädigt und musste gewechselt werden.

Danach fuhren wir in die Innenstand von Paramaribo. Linksverkehr, Dauer-Rushhour und Menschengewimmel wurden für die beiden Fahrer Winston und Roman zur Strapaze. Irgendwie fand Winston einen Parkplatz für beide Autos und ich fragte mich: Wie finden wir unsere Autos je wieder?

img_5830Unser erstes Ziel waren die Markthallen von Paramaribo. Was für eine Explosion an Geräuschen und Gerüchen; was für ein Gewimmel an Menschen unterschiedlichster Herkunft. Berge von Obst, Gemüse und Gewürzen, süße und salzige Spezialitäten. Mein Auge musste sich an all diese Eindrücke erst gewöhnen. Leider war die Zeit sehr kurz.

100_0790100_0792Danach bekamen wir im Walk-Schritt eine Schnellführung der Sehenswürdigkeiten von Paramaribo. Der Stadtkern ist als Weltkulturerbe anerkannt. Viele der alten Holzhäuser wurden renoviert, allerdings sind auch viele am verfallen, weil es für die Bewohner der Stadt sehr aufwändig und schwierig ist, bei den Klimaverhältnissen die Häuser Instand zu halten. Viele beeindruckende Bauten: Meine Digitalkamera kam nicht mehr zum Stillstand.

100_0794Gegen Mittag – unsere Aufnahmefähigkeit war erschöpft – führte Winston uns in ein Lokal in Nähe des Surinameflusses. Dort führte er uns in die kreolische Küche ein. Fleisch- und Fischgerichte konnten wir beliebig kombinieren mit verschiedenen Gemüsen, an die sich unser Gaumen erst gewöhnen musste. Von leicht bitter über schleimig (Warzengurken?) bis hin zu süßlich-scharf war alles vertreten.

Um 15:00 Uhr hatten wir einen Termin mit dem Leiter der örtlichen Bibelgesellschaft, den Winston zu seiner Zeit in der Bibelschule kennengelernt hat.

100_0809100_0816Die Bibelgesellschaft übersetzt die Bibel in die verschiedenen Landessprachen. Die Landessprachen sind neben holländisch, englisch und surinamesisch, srananatongo, javanesisch, hindustani, samakanisch und aukanisch.  Das Alte Testament konnte allerdings in der bisher existierenden Übersetzung sranang tongo nicht weiter verkauft werden, da es sich dabei um keine amtliche Übersetzung gehandelt hat. Nun hofft man, bis 2012 die anerkannte Übersetzung fertiggestellt zu haben.

In der Buchhandlung werden Bücher, CD´s, Videos, Karten und andere Produkte des christlichen Glauben verkauft.

Für Kinder der 4. Klasse wurde die Bibelworld eingerichtet. Sie zeigt über mehrere Stationen die Überlieferung der Bibel. Es fing mit der Entwicklung der Schrift über Wandmalereien an, ging über das Abschreiben der Bibel in den Klöstern und der Erfindung der Buchdruckkunst durch Gutenberg weiter bis hin ins Computerzeitalter.

Ein weiteres Projekt der Bibelgesellschaft ist die Vertonung der Bibel in Sprachen der Binnenlandbewohner, die keine eigene Schriftsprache haben. Die Übersetzung erfolgt Vers für Vers und erscheint sehr mühsam zu sein.

Unser straffes Tagesprogramm ließ leider nur ein Kurz-Shopping zu.In einer Mini-mal(Klein Löhrcenter) schafften wir es dennoch,in einer Stunde,ordentlich Geld auszugeben.

Frauen eben!!!

Nun kam  das Highlight des Tages: wir hatten die Crew von Galibi und Nazalethi,Benni und seine Frau Netti mit beiden Töchtern zum koreanischen Essen eingeladen. Winston hat ein Menue zusammengestellt, bei dem mir die Worte fehlten.

Bei einzelnen wurden die Augen ganz groß,und bei anderen konnte man ein Fragezeichen im Gesicht erkennen. Ganze gebackene Fische,umgeben von einer Klibbersoße wurden auf den Tisch gestellt.

Es folgten Platten mit Fischkleinteilen und grünem Gemüse mit einer milchig aussehenden Soße ,Meeresfrüchte,Hühnchenfleisch in Bällchenform,Schweinerippchen,Rindfleischgeschnetzeltes mit viel Knobi(macht auch nichts mehr)und viel,viel Reis.Figur was willst du mehr.Die anfängliche Scheu von Allem einmal zu probieren war schnell verflogen.Ich kann nur sagen,es hat super geschmeckt.

100_0892Als Nachtisch gab es Geburtstagskuchen für Nette, den Benni wohl organisiert hatte. Leider war ich nicht mehr in der Lage ihn zu probieren.Mein Blick schweifte über den Tisch.Überall entstanden Gespräche. Sigurd wird sich vielleicht im kommenden Jahr mit Imro,der dann nach Deutschland kommt, treffen.

Den Tag verabschiedeten wir  in einer Bar mit einer leckeren Pina Colada.

Was für ein Tag.

100_0766Um 8:00 hatten wir ein gemeinsames Treffen. Leichte Unstimmigkeiten waren wegen der Hausarbeitsverteilung aufgetreten. Dieses Problem konnte jedoch schnell gelöst werden.

mlna0279Nachdem Winston uns zum Üben für das abendliche Konzert verlassen hatte, gingen einige von uns den Großeinkauf erledigen. Glücklicherweise trafen wir eine Frau aus der Gemeinde im Supermarkt, die sich bereit erklärte, unsere Lebensmittel  nach Hause zu fahren; und so mussten wir nur uns selber nach Hause schleppen.

Als wir zu Hause angekommen waren, war Resteessen angesagt. Bis zum Abendkonzert konnten wir relaxen.

100_0699Am Abend wurden wir wieder zu einem Konzert zum 40jährigen Bestehen des ECS gefahren.

Der ECS ist ein Bund von Pfingstgemeinden. Er ging aus einer Bibelschule hervor. Diese Bibelschule wurde von James Cooper gegründet. Die dort ausgebildeten Menschen, fühlten sich von Gott beauftragt, ausgesandt zu werden. Sie gründeten neue Gemeinden.

100_0728Die Band mit Winston wurde schon vorher im Radio angekündigt. Wie wir hinterher erfahren haben, spielte die Band nach 15 Jahren zum ersten Mal wieder zusammen. Benny und Karel waren ebenfalls Bandmitglieder und hatten heute abend ihren Auftritt. Sie spielten die Lieder von damals und Winston hat ganz toll gesungen. Anschliessend trat die Band YES auf, auch das war sehr schön.

Um Mitternacht waren dann auch der Tag wieder herum.

100_0688Wie immer fing auch dieser Tag mit der Herausforderung 9 Leute und 1 Badezimmer an. Obwohl ich nur höchstens 12 Minuten im Bad verbrachte, mehr Zeit stand mir einfach nicht zu, kam von aussen regelmässig die Frage: Wer ist im Baaaad?, ich muss mal!

Anschließend wurde gefrühstückt. Kleine Ameisen flitzen auf dem Tisch hin und her.

100_0664Um halb zehn wurden wir zum Gottesdienst gebracht. Über 600 Menschen waren anwesend. Eine Lobpreisband spielte fetzige Lieder von Hillsongs. Winston predigte. Und wir durften unser Lied wieder singen.

Diesmal dauerte der Gottesdienst „nur“ 3,5 Stunden. Zwischendurch schauten wir kurz dem Kindergottesdienst zu. 160 Kinder habe ich gezahlt, sie kamen aus 4 Gemeinden.

dscn67451Und wieder gab es ein leckeres Mittagessen. Der Nachmittag verging mit Relaxen.

Am Abend wurden wir mit einem Kleinbus zu einem Konzert mit Mitgliedern von Hillsongs gebracht. Es war ein Superkonzert und zu unser aller Überraschung wurde auch gepredigt  und zwar über die 3 Wegweiser des Glaubens.

100_0668100_0683Auf der Rückfahrt kauften wir in einem Supermarkt (es war Ostersonntag und 11 Uhr abends) ein.

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100_05735:30 Uhr, fröhlicher Gesang lässt mich aus meiner bequemen Hängematte aufstehen. Teilnehmer der Osterkonferenz, die ihr Quartier neben unserem haben, singen und beten am frühen Morgen. Das gefällt mir und baut mich so auf, dass ich diesmal kaum Mühe habe, ins Boot zu klettern. Wir fuhren

100_0381Mit Aussicht auf ein super leckeres Frühstück (Reis + Krokodilfleisch) fiel es mir auch nicht schwer. Ganz anders war es dagegen beim Abschied. Nach dem Gebetsanliegen aus dem Dorf besprochen wurden, war es dann so weit. Ein Meer aus Tränen floss über meine Backen und machte eine Pfütze in den weichen Boden. Es ist, als wäre ich im Paradies gewesen. Nicht nur die Schönheit der Natur beeindruckt oder die warme Sonne, die auf meiner Haut kitzelte oder der kurze erfrischende Regen. Es sind vielmehr die Christen hier, in denen wirklich Jesus sichtbar ist.

100_0558Nach etlichen sehr herzlichen und langen Umarmungen wurden wir singend verabschiedet. Mit dem schaukelndem schmalen Boot geht es zurück durch unberührte Natur nach Atjoni. Dort treffe ich Marissa wieder. Ein 12jähriges Mädchen, das ich bereits bei der Hintour kennengelernt habe. Sie drückte mich so fest, dass ich kaum Luft kriege. Wieder kullern ein paar Tränen vor Rührung.

dscf01421dscn6547Ich habe meinen Spaß an der Holperstrecke zurück nach Lelydorp. Wollte doch schon immer mal an einer Rallye teilnehmen, jetzt bekomme ich es sogar gratis, Sponsored by God! :-)

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Wir sind inzwischen schon wieder in Deutschland angekommen und werden die kommende Tage die andere Berichte von unsere Reise nach Suriname auf unsere Blog platzieren. Auch werden neue Bilder dazu kommen. So einfach runterscrollen und mal schauen was neu ist!

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